Ostern: Stefan George – An baches ranft

Frohe Ostertage wünsch ich euch, ihr Lieben,
mit einem Gedicht von Stefan George.

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Zum Weltpoesietag – Hans Erasmus Aßmann: Vom Glücke


-> Johann Erasmus Freiherr von Abschatz, auch Hans Erasmus Aßmann, deutscher Barocklyriker und Übersetzer. Aßmann arbeitete vorzugsweise in Jamben; er verfasste Terzinen, Sextinen, Sonette; schrieb Gelegenheitsgedichte, Liebesgedichte, geistliche Verse, Epigramme …

Bei seinen Zeitgenossen war Aßmann hoch geschätzt. Nach Aßmanns frühem Tod trug schließlich Christian Gryphius (1649-1706), schlesischer Dichter und Sohn des berühmten Andreas Gryphius, Aßmanns Werk zusammen und edierte die Gedichte mit einem ausführlichen Vorwort („Ehren-Gedächtniss“).

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Rainer Malkowski – Frühes Notat

Bei der Arbeit an einem Manuskript
kam mir dieses Notat von → Rainer Malkowski  wieder unter die Augen.
Passt ja doch grad, so summasummarum,
hab i gedacht, und will’s euch also nicht vorenthalten.

Wer etwas mehr zu Malkowski lesen möchte: bitte → hier lang!

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aus gegebenem Anlass: für Barbara Köhler …

… am 8. Januar ist sie gestorben.
Betroffen war ich, als ich’s erfuhr.

Zahlreich die Nachrufe.

Hier eine, wie ich finde, sehr schöne -> Würdigung der Kunsthochschule für Medien Köln, wo Barbara Köhler 2018/19/20 als Gastprofessorin lehrte, und eine besondere, ganz persönlich gehaltene von -> Anja Utler.

Mit Dank an -> Ulli Gau, die das Foto für’s PoemPic zur Verfügung gestellt hat.
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… kam aus Bern ein Beleg: der lauftext-Kalender 2021

Feine Begleitung durchs Jahr, zu bestellen → hier.
12 Lyrikerinnen, 12 Gesichter, 12 Gedichte von

-> Michelle Steinbeck
-> Nora Gomringer
-> Kerstin Hensel
-> Pega Mund
-> Cia Rinne
-> Sabine Scho
-> Katharina Schultens
-> Lucia Lucia
-> Kinga Tóth
-> Cornelia Travnicek
-> Donata Berra
-> Safiye Can

Ergänzend schlagen die beiden Germanistinnen Ruth Schori Bondeli und Elisabeth Stuck in Kurzkommentaren Lesarten der Gedichte vor.
Naja, den Kalender stell ich jetzt schon mal bereit.

Guten Silvestertag wünsch ich allseits und geschmeidigen Rutsch!
Bis bald im neuen Jahr …
Pega ❤

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Interview, Lesung – plötzlich auf youtube ;)

Während das Jahr sich durch seine letzten Tage fädelt, entdecke ich – ha! – auf youtube das Outtake eines Interviews mit Lesung, zu dem wepsert mich im Juni anlässlich des Münchner Kultursommers angefragt hatte.
Ein sehr schöner, entspannter, kurzweiliger Nachmittag im Harry Klein Club war das, ein Sommerhighlight: Danke, Heike und Lily! (siehe auch -> hier: girl-crush)

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Ernst Jandl – Weihnachtslied

Zum vierten Advent 2020!
++ErnstJandlMachtHochDasTuerl

… froe Zeit wünsch ich und offene Türel für alles, was gut tut.

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frohlockdown mit außer.dem

Da ist sie, die → außer.dem 27, trotz aller Widrigkeiten dieses Jahres!

Mehrere Hundert Texteinsendungen waren eingegangen.
Die Redaktionsarbeit im Team mit → Christel, → Armin und → Thomas hat Spaß gemacht: wohltuend, belebend – willkommener Gegenpart zu ganz anderer Arbeit, von der 2020 mehr als genug bereit hielt.
Weil aber manches viel mühsamer war als in anderen Jahren, haben wir nun, pandemiebedingt verspätet, das dezembrigste Heft ever, hochvital und bereit zur Punktlandung auf dem Gabentisch, jawohl!
Verschenkt bringt außer.dem doppelt Freude …

Lyrik und kurze Prosa bietet das Heft, 27 AutorInnen sind vertreten, Stimmen aus Deutschland, Dänemark, China, aus dem Kosovo, aus den Niederlanden, der Schweiz …
Hier als Kostprobe eine Miniatur von → Silvio Colditz:

AUF DEM HÖCHSTEN AST
auf dem höchsten Ast der novembergelben Linde sitzt noch
wie eine vergessene Klammer eine Krähe
Raben aber sind Papageien die mit ihrem Schatten verschmolzen
als sie sich selbst erkannten

Fotos: Armin Steigenberger / click to enlarge
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pack die koffer, zwanzichneunzehn, es wird zeit für dich zu …

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… gehn. warst anstrengend, ja, warst n mürbjahr mit konsequent hohem belastungslevel, immer n tick zu lang die pflichtenlitanei.

hast mich ins gerenne gebracht, hast mich viel schwitzen lassen, mich switchen lassen tagtäglich, immer von feld zu feld, von welt zu welt, als führte ich vier-, fünferlei leben zugleich, eines dem anderen fremd.

hast mich oft kurzatmig gemacht, zwanzichneunzehn, auch → freude (freude!) …. strengt an. schlimm, viel schlimm war die berufsschulklasse, deren bodensatz an gewaltverherrlichenden, rassistisch-antisemitisch-homophob-frauenfeindlich-hardcorepornografischen hater-strukturen du, zwanzichneunzehn, mir in den letzten wochen hast vor die füße geworfen.

jetzt aber: sallü du, zwanzichneunzehn, ich dank dir für alle bewegung, pfiatti, mach‘s guat. ach und sag doch bittschön, wenn du sie triffst, der zwanzichzwanzich, sie möge das tempo a kloa wengerl drosseln …

DANK an euch, liebe LeserInnen!
Habt gute Weihnachts- und Neujahrstage, genießt eure Zeit, freut euch, erholt euch, atmet durch. Ich wünsch euch rundum das Beste und hoffe, ihr kommt auch im nächsten Jahr hie und da mal vorbei!
Pega

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Alltag: ist doch n Gedicht! Barbara Köhler, SELBANDER, oder: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen …

Ullis Alltagsprojekt – Danke, vielen Dank, Ulli! – geht zu Ende, und weil ich alletage mit mir Gedichte trage, schließ ich den Bogen mit einem Zitat aus Barbara Köhlers feinem Poem SELBANDER, ganz zu lesen und zu hören → hier.

 

 

 

 

 

Das verwendete Bild ist eine Arbeit von Ulli Gau.

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Alltag: ist Wundertüte – Hamburg, Gertrud Kolmar Preis

Für Ullis Alltags-Projekt

Sehr verlässlich (durch)kreuzt Unerwartetes, Ungeplantes meine Alltagsroutinen: Zufall, Zugefallenes. Das ist nicht selten lästig, aber oft auch sind‘s auch Geschenke, die da kommen, kleine und größere, wundersam und unverhofft.

Ja, und in nicht mal mehr sechs Stunden sitze ich im Zug, der mich (hoffentlich ganz fahrplanmäßig!) nach Hamburg bringt, wo heute Abend der -> Gertrud Kolmar Preis vergeben wird. Eine der drei Nominierten bin – ich. Werde meine Texte lesen, werde schauen und hören und staunen.

Wer also zufällig in Hamburg ist und Zeit und Lust hat, die/der ist herzlich eingeladen, mich im Literaturhaus zu treffen.
Okeeh, ich weiß schon, dass Hamburg SEHR weit weg ist. Trotzdem … 😉

 

 

 

 

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Alltag: ist ani, eia wasser regnet schlaf

-> Ullis Alltags-Projekt

ach, zu meinem alltag gehört doch unbedingt ani, meine → tochter.
sie starb im august vor sechs jahren; wohnt nun in meinem herzen, in meinen gedanken, begleitet mich durch die zeit; schwimmt in meinem bewusstseinsstrom alletag mit, manchmal zum rand hin, manchmal abgetaucht eine kleine weile, bald aber wieder präsent, stille anwesenheit in erinnerungsbildern … ani hatte eine pinkfarbene sonnenbrille, die ich aufbewahre, manchmal auch trage mit so einem kleinen gedanken, dass dann meine augen für sie in die welt schauen, und – ja: das ist ganz gut so.

ein gedicht von elisabeth borchers gehört für mich in diesen zusammenhang. wer mag, kann → hier mehr lesen.

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