heiligabendasyl

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2013-12-25
gestern abend nach rosenheim, im alten volvo mit j und lil-m.
ich hinten, gut so, denn mir ist nicht nach reden; mir ist danach, ganz verschwiegen in diesem satt gleitenden schiff von einem auto zu sitzen und alles zuzulassen, was sich nur einstellt an assoziationen: ani, ani, ani ist allgegenwärtig; ausgefüllt ist mein gedankenraum von ani-bildern.
zugleich schmerzen die finger mir, die zarten knöchelchen: als wärn sie aus glas; als könnten sie brechen bei der leisesten bewegung. ach –
wie amputiert sind wir vier: f, j, lil-m und ich. gestern früh das grab mit reisig bedeckt, a weiße lilie draufgelegt; diese handlungen hilflosn vermissens fuck das ist so ein ratloses weiterstümpern, stammelleben, stummelig abgeschnittene gliedmaßen oder fingr die fehlen, so dass man die tage nicht mehr zählen nicht greifn kann –
nur gut, nur gut: f gewährt uns in rosenheim heiligabendasyl.
zu hause könnten wir es doch gar nicht aushalten in diesem jahr.

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