Schlagwort-Archive: poem

Tzveta Sofronieva – Sprache, wie Wasser …

Von Sofia, wo sie 1963 geboren wurde, reist die Bulgarin Tzveta Sofronieva in ihren Gedichten zu den Felsenklöstern von Meteora nach Thessalien, reist nach Ithaka, Odysseus entgegen, bis nicht nur sie das Ionische Meer kennt, sondern vielmehr das antike Meer … Weiterlesen

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Johann Georg Jacobi – April (adieu, adieu …)

Wohlan, auf dass der Mai kommen möge mit Glanz und Licht, verabschieden wir heut den April mit einem Gedicht von Johann Georg Jacobi, der von 1784 bis zu seinem Tod im  Jahre 1840 an der vorderösterreichischen Universität Freiburg als Professor … Weiterlesen

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Georg Heym – April

Dies Aprilgedicht von Georg Heym durchschreitet die Landschaft von Farbe zu Farbe, vollzieht eine uneilige, entspannte Blickbewegung, die über die grünen Halme der jungen Saat gleitet, den aufflatternden Krähen folgend, das Meer assoziierend, weit in die blaue Ferne der Berge … Weiterlesen

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Fontane, Frühling und die Petition

Weil er so hell und leicht und zwitschernd daher kommt, dieser Palmsonntag heute, in seinem jungen Licht, bring ich Fontanes Frühling ins Bild … … und lege euch Menschen da draußen eine Petition ans Herz, diese -> hier, von jungen … Weiterlesen

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Geburtstagspost: Hugo von Hofmannsthal – Ich lösch das Licht

Morgen ist Hugo von Hofmannsthals Geburtstag. Das nehm ich nun zum Anlass, ein eskapistisch anmutendes Gedicht hier einzureihen – und wünsch euch allen, nah und fern, einen ruhigen, aber doch nicht langweiligen Abend.

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Zum Geburtstag: Annette von Droste-Hülshoff – Die Mergelgrube

„Nicht die kleinste leere Stelle ist in ihren Bildern, das Geringste aufs genaueste hingemalt, aber nichts Unwesentliches; was da ist, redet mit Zungen. Die Dichtung der Annette ist in Wahrheit eine VerDichtung: Aus tausend Blumenblättern ist ein Tropfen Wohlgeruch gepreßt.“ … Weiterlesen

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Das Jahr geht zu Ende … (Bashō)

… und wünsch euch, die ihr hier lest, und jedem menschen trotz alledem und alledem: mond, schnee, lebendige betrachtung, schönes im kommenden jahr!

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Blick in den Innenweltenraum: Klabund – Der kleine Mörder

durch die verse tropfen bilder. klopfen das schädeldach wach. bohren sich durch die stirn ins verhangene hirn. schonungslos kalte kanülen: wühlen. — (Pega, statt Kommentar) Klabund nennt sich der am 4. November 1890 in Crossen an der Oder geborene Apothekerssohn, … Weiterlesen

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Else Lasker-Schüler – Epitaph für Georg Trakl

Georg Trakl und Else Lasker-Schüler lernen sich im März 1914 in Berlin kennen, wenige Wochen vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges. In der Nacht vom 3. zum 4. November 1914 nimmt Trakl, von den schrecklichen Erlebnissen während der Schlacht bei … Weiterlesen

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„Der Dichter/ ordnet die Sprache/ in kurzen Sätzen./ Was über ist, ist das Gedicht selber.“ – Ernst Herbeck zum Geburtstag

Ernst Herbeck (1920 – 1991) war 45 Jahre lang Patient in der niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging. In den sechziger Jahren begann der scheue, unter seiner Sprechbehinderung leidende Herbeck auf Anregung seines behandelnden Arztes Leo Navratil zu schreiben. Navratil nannte Herbeck einen … Weiterlesen

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Christine Lavant zum Geburtstag

Aus: Christine Lavant – Zu Lebzeiten veröffentlichte Gedichte, Göttingen, Wallstein Verlag 2014. Hier -> schreibt Karin Fellner zu Lavants Gedicht „Die Fremde aß des Gegengottes Haar“.

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Zum 130. Geburtstag: Max Herrmann-Neiße – Heimatlos

Max Herrmann, 1886 als Sohn eines Gastwirts geboren, nennt sich nach seinem oberschlesischen Geburtsort Max Herrmann-Neiße. Nicht zuletzt aufgrund seiner körperlichen Verfasstheit empfindet er sich schon früh im Leben als Außenseiter, doch lernt er seinen zwergenhaften Wuchs, den Buckel, den … Weiterlesen

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